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Zustätzliche Straßenbahn im Einsatz
Der neunte Combino rollt auf der Ulmer Schiene

Der neunte Combino ist am Dienstag auf die Ulmer Schienen gerollt. Zwei zusätzliche Straßenbahnen sind nötig, damit der Zehn-Minuten-Takt auf der von März an fast doppelt so langen Strecke eingehalten werden kann

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Ulm  Der neunte Combino ist da. Zehn Stunden dauerte sein Transport aus dem Siemens-Prüfcenter Wegberg-Wildenrath an der niederländischen Grenze. Der 85 Tonnen schwere Tieflader hatte Ulm gegen 8 Uhr erreicht. Die neue Straßenbahn, die allein etwa 40 Tonnen auf die Waage bringt, rollte zwei Stunden später auf die Schienen. Dieser Combino trägt die Nummer 49. Er soll noch Mitte Dezember eingesetzt werden, berichtet SWU-Sprecher Bernd Jünke. Die Tram werde deshalb so schnell benötigt, weil Nummer 43 für die Testfahrten auf der neuen Trasse zwischen dem Hohen Steg und der Böfinger Endstation am Ostpreußenweg reserviert ist. Nummer 44 befindet sich noch in der Siemens Werkstatt in Krefeld, wo das Chassis verstärkt wird. Von März an wird Nummer 49 geradeso wie die zehnte Tram, die voraussichtlich Ende nächster Woche ausgeliefert wird, gebraucht, um den Zehn-Minuten-Takt auf der dann knapp doppelt so langen Straßenbahnstrecke zu halten. Die 4,7 Kilometer lange Neubaustrecke soll am 21. März in Betrieb gehen. Die Testfahrten auf diesem Teilabschnitt laufen bereits seit zwei Wochen, berichtet Jünke weiter. Besonders genau werde das Bremsverhalten der Straßenbahnen auf der Steilstrecke zwischen dem Hohen Steg und der neuen Haltestelle Eugen-Bolz-Straße untersucht. Dazu werde der Test-Combino mit 18 Tonnen schweren Stahlwürfeln beladen. Dann wiegt er gut ein Drittel mehr, als wenn er voll besetzt wäre. Die SWU gehen davon aus, dass die Neubaustrecke Anfang Januar für den inoffiziellen Betrieb freigegeben wird. Auf dem Teilabschnitt zwischen dem Stadion und der Donauhalle wird der Verkehr bereits am kommenden Montag abgewickelt.
 




Erscheinungsdatum: Dienstag 09.12.2008 18:05 Uhr

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