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Straßenbahn nach Böfingen
Stopfmaschine bringt die Schienen in Lage

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Ulm  Gut Dreiviertel der Straßenbahnschienen nach Böfingen sind verlegt. Die kommenden vier Wochen ist eine Stopfmaschine im Einsatz, um die Schienen millimetergenau in die Lage zu bringen, auf der sie später befahren werden. Bisher sind sie nämlich locker ins Schotterbett gelegt. Die Mitarbeiter einer Göppinger Firma, die die 15 Meter lange Spezialmaschine bedienen, füttern als erstes den Bordcomputer mit den Daten der Baupläne und stellen ihnen die vor Ort gemessenen Daten gegenüber, berichtet Norbert Hein, Chef der sechsköpfigen Truppe. Daraus ergeben sich Abweichungen von bis zu sechs Zentimeter in der Höhe und fünf in der Breite. Die korrigiert die Maschine. Ihre Greifer heben die Schienenstränge leicht an und unterfüttern sie mit Schotter. Die links und rechts angebrachten Metallhämmer stopfen den Schotter anschließend so fest, bis die Schienen völlig stabil liegen. Der Stopf- folgt eine Planiermaschine. Die trägt dort Schotter auf, wo er noch fehlt. Abschließend kehren ihre Besen die Anlage. Mittlerweile sind mehr als vier Kilometer Gleise der 4,7 Kilometer langen Ausbaustrecke geschafft. Zuletzt wurde der Abschnitt zwischen der Donauhalle und dem Hohen Steg fertiggestellt. Jetzt müssen noch die rund 500 Meter Schienen in Böfingen zwischen dem Lettenwald und der Endhaltestelle am Hafenberg verlegt werden.
 




Erscheinungsdatum: Montag 04.08.2008 19:03 Uhr

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