Synagoge: Windelweiche Geschichte
Ehingen War das bisher als Synagoge gehandelte Gebäude an der Tuchergasse, das im Jahr 1967 abgebrochen wurde, wirklich die Synagoge? Daran hegt Dr. Ludwig Ohngemach Zweifel. Es gebe keine Unterlagen. "Es ist eine windelweiche Geschichte", machte der Stadtarchivar klar und bezog damit die Judengasse in der Unteren Stadt mit ein. Im 17. Jahrhundert sei in den Unterlagen eine Judengasse auf dem Gänsberg erwähnt.
"Wir sind derzeit daran, die Dinge aufzuarbeiten. Lassen Sie sich überraschen", kündigte Ohngemach an und fügte hinzu: "So lange das mit der Synagoge nicht wasserdicht ist, machen wir auch keine Täfele na." Das hatte sich Hans Aierstok gewünscht, der auch Stadtführungen macht. bu
Erscheinungsdatum: Mittwoch 25.03.2009
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