In Bisingen geschrieben, in Leipzig gelesen
Die Bisingerin Judith Le
Huray stellte ihre beiden
Bücher in zwei Lesungen
auf der Leipziger
Buchmesse vor.
Bisingen Kaum hatte Judith Le Huray die Vorführung ihres Tanzstudios "Steps" erfolgreich hinter sich gebracht, klingelte nach nur drei Stunden Bettruhe der Wecker. An Schlaf war nicht zu denken, denn die Aufregungen der Tanzvorführung und der folgenden Lesungen ließen ihre Gedanken nicht zur Ruhe kommen.
Morgens um sieben saß sie im Flieger nach Leipzig, müde, aber auch voll Vorfreude. Ihre Bücher wurden in Halle 4 am Stand von "suchbuch.de" präsentiert. Nach einem freundlichen Empfang seitens des Standleiters machte sie sich auf den Weg in Halle 2, in der vorwiegend Kinder- und Jugendbuchverlage ausstellten. Dort waren auch die "Lesebuden" zu finden, in denen ein großer Teil der zahlreichen Kinderlesungen stattfanden.
Im halbstündlichen Wechsel gaben sich dort die Autoren das Mikrofon in die Hand. Judith Le Huray hörte sich auch einige der anderen Lesungen an. Der bekannten Autorin Isabel Abedi, die auf demselben Sessel las, wie die Bisingerin zwei Stunden später, konnte sie nur kurz lauschen, denn um 14 Uhr hatte sie selbst ihren ersten Termin.
Direkt am Stand las sie aus ihrem Tanzroman "Aus dem Tanzstudio gebellt - Umwege zum Glück". Erfreulicherweise waren einige Autorenkollegen und Tanzbegeisterte gekommen, die davon erfahren hatten. Auch eine Redakteurin der Super-RTL-Seite "elementgirls" war dabei. Obwohl der Standort nicht günstig war, gelang es Judith Le Huray mit ihrer Lesung, Passanten in den Bann zu ziehen.
Bald scharten sich mehrere Messebesucher um den Stand, um einigen Anekdoten aus ihrem Tanzroman zu lauschen. Dabei zeigte sich wieder deutlich, dass das Buch keineswegs nur für Jugendliche geeignet ist. Die Idee, den Hund als Erzähler fungieren zu lassen, wurde von einigen Zuhörern gelobt, kann doch der Hund manches sehen (oder riechen), was den Menschen verborgen bleibt.
Die "offizielle" Veranstaltung folgte um 16 Uhr. Die Lesung aus dem Vorlesebuch "Hannahs Nachtgeschichten" war auch im Messeprogramm zu finden. Etwa 20 Kinder und ebenso viele Erwachsene besetzten sämtliche Plätze in der Lesebude, als Judith Le Huray "Hannah und der Zauberbesen" vorlas. Die Kinder lauschten gebannt der spannenden Geschichte, es gab anerkennenden Applaus, die Erwachsenen lobten den Vortrag. Mehrere wollten das Buch kaufen, viele Kinder baten um ein Autogramm, das die Autorin ihnen gerne mit einer persönlichen Widmung mitgab.
Abends um acht landete das Flugzeug in Stuttgart, um 21 Uhr war die Autorin wieder zu Hause in Bisingen. Vorführungen und Lesungen hatte sie gut hinter sich gebracht, nun stand einem entspannenden Schlaf nichts mehr im Wege.
In Hechingen gibt es zwar keine Buchmesse, aber trotzdem kann man bei einer Lesung von Judith Le Huray dabei sein. Im Rahmen von "Hechingen aktiv" wird sie am Sonntag, 4. Mai, in "das buch" lesen. Um 15 Uhr soll es Geschichten für Kinder ab vier Jahren geben, um 16 Uhr (nicht nur) für tanzinteressierte Jugendliche und Erwachsene einige Ausschnitte aus ihrem Tanzroman.
Erscheinungsdatum: Dienstag 18.03.2008
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