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Dem Datenklau Tür und Tor geöffnet

Die Polizei warnt eindringlich davor, das W-LAN-Einrichtungen ohne Sicherung zu nutzen. Auf die Daten könne jeder zugreifen.

Region  Das "W" in "W-LAN" steht für "wireless", zu deutsch: "drahtlos". Wer einen W-LAN-Anschluss nutzt, um sich im Internet zu tummeln, tut dies also per Funk - und öffnet dem Missbrauch Tür und Tor, wenn er keine Verschlüsselungstechniken nutzt. Mit dem geeigneten Instrumentarium kann nämlich auch aus der Ferne, etwa von der Straße aus oder aus dem Nachbarhaus, auf ungeschützte Daten zugegriffen werden. Der Internet-Anschluss kann zudem problemlos angezapft werden.
 
Darauf weist jetzt die Polizeidirektion Aalen hin. Sie hat unlängst einen Mann kontrolliert, der als verdächtige Person gemeldet worden war. Der Mann saß in einem Auto, das in einem Wohngebiet stand, und bediente ein Laptop. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Mann das Funknetz scannte - allerdings mit Berechtigung. Er habe sich als Angestellter einer Telekommunikationsfirma entpuppt, teilt die Polizei mit.
 
Der Vorfall war allerdings Anlass für eine Überprüfung im Ostalbkreis. Dabei habe sich heraus gestellt, dass viele W-LAN-Nutzer ihren Onlinezugang ungesichert betrieben. Die Polizei rät daher dringen dazu, vorhandene Verschlüsselungstechnik zu nützen, um Missbrauch durch Unberechtigte vorzubeugen. Technische Fragen beantworte der Fachhandel. rs
 




Erscheinungsdatum: Dienstag 17.03.2009

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