Thema der Region

Monopoly: Der Münsterplatz für 400 Euro

Berlin hat es, München ebenfalls - und jetzt haben es auch die Städte Ulm und Neu-Ulm: ein eigenes "Monopoly". Es erscheint morgen.

EDWIN RUSCHITZKA

Ulm/Neu-Ulm  Manche Zeitgenossen haben sich damit ganze Nächte um die Ohren geschlagen: Straßen kaufen, Häuser und Hotels bauen, andere gnadenlos abzocken und haufenweise Kohle scheffeln. "Monopoly" gilt seit 70 Jahren als das Kapitalistenspiel schlechthin und ist nicht tot zu kriegen. Ein Dauerbrenner eben. Seit geraumer Zeit gibt es speziell auf deutsche Städte zugeschnittene Ausgaben, die sich vom Original hauptsächlich in einem unterscheiden - auf dem Spielbrett stehen keine abstrakten Straßennamen, sondern sind die schönsten und bekanntesten Straßen und Plätze der Städte vermerkt. Die Spielregeln für die Ulm/Neu-Ulm-Edition sind mit jenen des Originals absolut identisch.
 
So können Spieler von morgen an den Hauptbahnhof für 200 Euro oder den Münsterplatz für 400 Euro kaufen. Letzterer ersetzt die Schlossallee im Original. Und für schlappe 400 Euro ist der Münsterplatz ohnehin ein Schnäppchen. Die Olgastraße ist auf dem Ulm/Neu-Ulm-"Monopoly" zu finden, die Frauenstraße auch, ebenso wie Kornhaus-, Schwörhausgasse und der Weinhof - um nur ein paar Namen aufzuzählen. Und aus Neu-Ulm? Dort haben es der Heiner-Metzger- und der Johannes-Platz, aber auch die Reuttier und die Turmstraße zu spielerischen Ehren gebracht.
 
Von "Monopoly" und seinen Ablegern wurden seit dem Erscheinen vor 70 Jahren etwa 200 Millionen Spiele in 80 Ländern und 26 Sprachen verkauft. Erfunden hat es 1933 der arbeitslose Heizungsbauer Charles Darrow. Er wurde mit "Monopoly" tatsächlich richtiger Millionär. Die Ulm/Neu-Ulm Edition startet vorerst mit einer Auflage von 2000 Exemplaren, die von morgen an, spätestens zu Beginn nächster Woche, in allen Spielwaren-Fachgeschäften in Ulm und Neu-Ulm zu finden sind, aber auch im Pressehaus der SÜDWEST PRESSE (Frauenstraße) und in der Diagonale beim Ulmer Hauptbahnhof. Das Spiel kostet 39,95 Euro. Wer bei der SÜDWEST PRESSE kauft, der sorgt dafür, dass ein Teil des Erlöses in die Aktion 100.000 und Ulmer helft fließt - nach der Devise: spielen und helfen. Und sollte es jemanden geben, der "Monopoly" tatsächlich noch nicht kennt, kann er es am Sonntag in einem Turnier ausprobieren: bei "Baden-Württemberg spielt" während der Heimattage in der Friedrichsau.
 
Info
 
"Baden-Württemberg spielt": Das Turnier mit der "Monopoly"-Edition Ulm/Neu-Ulm findet am Sonntag in der Friedrichsau von 10 bis 22 Uhr statt.
 

 

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 Arnegger Bürgerversammlung zum...  [johannesmack, 01.02.2012 15:44]
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Erscheinungsdatum: Donnerstag 19.06.2008

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