Ulm Für den Bau einer Synagoge in Ulm wird derzeit ein zweiter Standort geprüft. Das sagte Wolfgang Müller, Vorsitzender des Fördervereins zur Unterstützung dieses Baus, jetzt auf der ersten ordentlichen Mitgliederversammlung des Vereins. Nach wie vor ist ein Grundstück in der Wildstraße in der Neustadt für die Synagoge reserviert. Mit dem von der Stadt in Erwägung gezogenen alternativen Bauplatz in der Innenstadt würden sich Planung und Berechnung grundlegend ändern. Deswegen liegt das Projekt momentan auf Eis. Wie Rabbiner Shneur Trebnik von der Jüdischen Gemeinde Ulm auf Nachfrage sagt, geht es in dieser Frage einfach darum, einen attraktiveren Standort zu finden, wie er sich in der Innenstadt anbieten würde. Ende Januar soll darüber Klarheit herrschen. Bauherrin des Objektes ist die Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg.
Seit seiner Gründung im Mai 2007 hat der Förderverein, der derzeit 41 Mitglieder hat, Spenden in Gesamthöhe von 15 700 Euro gesammelt. Er profitiert jetzt über die Staatsanwaltschaft Ulm auch als eingetragener Empfänger von Bußgeldern. Für den Anfang hat der Verein in erster Linie sich und das Bauprojekt mit Infoständen und in den Medien präsentiert und Kirchenvertreter der Region zum Austausch in die Räume der Jüdischen Gemeinde eingeladen. jr